Klimaschutz macht Spaß und so einfach kann jeder mitmachen!

Beim Klimaschutz können alle mitmachen und das macht sogar Spaß. Denn der Klimawandel hat für alle von uns Folgen. Wenn wir das Klima nicht schützen, drohen noch häufiger Starkregen, Überflutungen, Hitzewellen, Wassermangel und Ernteausfälle, Verlust der Biodiversität, Anstieg des Meeresspiegels und sogar Kriege und Flucht. Doch statt vor den großen Aufgaben überwältigt zu kapitulieren, gibt es viel, was wir gemeinsam tun können.

Hier ein paar Klimaschutz-Tipps, die ganz einfach im Alltag umsetzbar sind. Um beim Klimaschutz mitzumachen und dabeizubleiben, braucht es die richtige Motivation, zum Beispiel Anreize, die Spaß machen. Denn nur gemeinsam können wir wirklich etwas verändern. Klimafreundlich verhalten bedeutet nicht verzichten, sondern zu entdecken, was wir anders machen können für mehr Lebensfreude und Lebensqualität. Hier sind fünf Ideen zum Einstieg in einen klimafreundlicheren Alltag:

Inhaltsverzeichnis

7 einfache Ideen, was du für den Klimaschutz tun kannst

Bepflanze deinen Garten, Balkon oder dein Küchenfensterbrett klimafreundlich

Macht wenig Arbeit, sieht toll aus und du tust etwas für den Klimaschutz. Wenn du das Ergebnis noch in deinem Freundeskreis oder auf Social Media teilst und Tipps zum Nachahmen gibst, wächst der Beitrag mit jedem kleinen Klimaschutz-Garten. Du hast überhaupt keine Möglichkeit, selbst etwas anzupflanzen? Dann suche dir ein Rezept für eine “Seedbomb” und starte eine Guerillaaktion für insektenfreundliche Blühwiesen in deiner Stadt.

Blühwiese in der Stadt

Klima-Taler App für Challenges nutzen

Lade dir die kostenfreie Klima-Taler App herunter. Mit der App kannst du Klima-Taler sammeln, wenn du CO2 sparst. Deine Wegstrecken werden automatisch gemessen und wenn du Fahrrad fährst, zu Fuß gehst oder den ÖPNV nutzt. Dann wird errechnet, wie viel CO2 du im Vergleich zur Autofahrt gespart hast. Für 5 kg Einsparung kommt ein Klima-Taler auf dein Konto in der App. Die Klima-Taler kannst du in deiner teilnehmenden Kommune Prämien eintauschen. In der App findest du noch viele andere Ideen, um das Klima zu schützen und Taler zu sammeln. Schau mal, ob deine Stadt schon Teil des Klima-Taler Netzwerks ist. Dann kannst du auch an den Challenges deiner Stadt teilnehmen und die Klima-Taler lokal eintauschen. Wenn deine Stadt noch nicht dabei ist, mach doch den Klimaschutzbeauftragten in deiner Stadt auf die Möglichkeit aufmerksam. Hier findest du ein Anschreiben dafür.

Junge Frau zufrieden auf einem Rad nutzt die Klima-Taler App

Veranstalte eine Kleidertauschparty

Zwei junge Frauen auf einer Kleidertausch Party

Die Modeindustrie ist weltweit für 10% der CO2-Emissionen verantwortlich. 100 Milliarden Kleidungsstücke werden jedes Jahr produziert, aber rund 60 % davon werden innerhalb eines Jahres weggeworfen. Fast jeder hat Kleidung im Schrank, die nicht getragen wird. Mit einer Kleidertauschparty trägst du zum Klimaschutz bei, weil weniger Kleidungsstücke umsonst produziert werden. Je länger Kleidung getragen wird, desto besser ist die Klimabilanz. Mit jedem Kleidungsstück, das du tauschst, statt es zu kaufen, sparst du 3 bis 4 kg CO2, 2.500 Liter Wasser und vermeidest Chemikalien und Mikroplastik in den Wasserkreisläufen. Mit deiner Idee erreichst du vielleicht auch Menschen, die sich bisher noch nicht so viele Gedanken um klimabewusstes Einkaufen gemacht haben und kannst so Bürgerinnen und Bürger für den Klimaschutzgewinnen. Einfach Freunde und Nachbarinnen einladen, Tauschklamotten mitzubringen. Gemeinsam anprobieren und kostenlos neue Lieblingskleidungsstücke zu entdecken macht auf jeden Fall Spaß!

Übernimm eine Baumpatenschaft

Bäume sind natürliche Kohlenstoffspeicher. Ein ausgewachsener Baum kann im Jahr etwa 10 bis 20 kg CO₂ binden – bei großen Aufforstungsprojekten summiert sich das schnell. Manche Städte und Gemeinden bieten an, eine Patenschaft für einen schon gepflanzten Baum zu übernehmen. Dabei übernimmt man die Verantwortung, den Baum bei extremer Trockenheit zu gießen, bzw. einen von der Stadt bereitgestellten Gießsack anzubringen. Möglich sind auch Patenschaften für Baumpflanzungen. Dabei bezahlt man die Pflanzung eines Baumes, beispielsweise bei „Plant a Tree“ oder einem lokalen Anbieter. Dein Baum verbessert die Bodenqualität, verhindert Erosion und hilft, den Wasserkreislauf zu stabilisieren. Ein gepflanzter und gepflegter Baum kann über Jahrzehnte hinweg positive Klimawirkung entfalten. Mit einer Patenschaft sorgst du dafür, dass der Baum auch wirklich wächst, gepflegt wird und tust auf lange Sicht etwas für den Klimaschutz.

Starte einen Fahrrad-Aktionstag

Kurze Fahrten brauchen überdurchschnittlich viel Spritverbrauch und sorgen für einen besonders hohen CO₂-Ausstoß. Auf den ersten 5 km verbraucht ein Auto bis zu 60 % mehr Kraftstoff pro Kilometer als im warmgefahrenen Zustand. Dagegen ist Fahrradfahren emissionsfrei, braucht kein Benzin und erzeugt keinen Feinstaub. In deutschen Städten sind ca. 50 % aller Autofahrten kürzer als 5 Kilometer. Wenn du dich fragst, was kann ich für den Klimaschutz tun, hier steckt sehr viel Potenzial. Wenn du möglichst viele Menschen dafür gewinnen willst, Kurzstrecken mit dem Fahrrad zurückzulegen, lade deine Freund*innen und Nachbar*innen zu einem Fahrrad-Aktionstag ein, damit alle beim Klimaschutz mitmachen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Du kannst eine kleine Radtour mit „Klimastopps“ vorbereiten, um die Freude am Fahrradfahren zu teilen. Oder du hilfst, Fahrräder wieder fit zu machen, die vielleicht schon länger ungenutzt im Keller standen. Jede Idee, die Freude am Fahrradfahren weckt, ist gut. Und vielleicht machst du deinen Fahrrad-Aktionstag direkt zum Starttag für eine Fahrradchallenge (siehe dazu auch Klima-Taler App)

Nutze Nachhaltigkeits-Apps

Wenn du dich gerne zusätzlich motivieren möchtest, Klimaschutz in den Alltag einzubauen, sind Apps eine gute Idee. Apps für mehr Nachhaltigkeit nutzen Gamification bieten dir vielfältige Optionen, etwas für den Klimaschutz zu tun. Regional Einkaufen, Stromspartipps entdecken und vor allem das Auto stehen lassen und klimafreundliche Alternativen wählen. 

Lokal Einkaufen

Wer etwas für den Klimaschutz tun will, kann das ganz einfach beim Einkaufen. Zum Beispiel durch den Kauf von regional hergestellten Produkten, was vor allem beim Lebensmitteleinkauf einfach umzusetzen ist. Wer beim Gang auf den Markt Produkte aus lokalem Anbau kauft, isst gesünder und steigert die regionale Wertschöpfung. Aber auch der Besuch lokaler Geschäfte spart CO2. Statt online zu bestellen oder selbst längere Wege zurückzulegen, geht es zu Fuß oder mit dem Rad CO2-sparend zum örtlichen Buchhändler oder in den lokalen Klamottenladen. 

So bringst du den Klima-Taler in deine Stadt

Wenn du möglichst viele Menschen für deine Klimaschutzideen begeistern willst, hol dir Support durch die Klima-Taler App. Am wirkungsvollsten kannst du Bürgerinnen und Bürger für den Klimaschutz gewinnen, wenn deine ganze Stadt oder Gemeinde Teil des Klima-Taler Netzwerks wird. Dazu müssen die Verantwortlichen aus Mobilität, Umwelt- und Klimaschutz, wie beispielsweise der Klimaschutzmanager (auch Klimafolgenanpassungsmanager oder Mobilitätsmanager), den Klima-Taler in die Stadt holen. Du kannst bei der Umsetzung einer deiner Klimaschutzideen, Anschreiben auslegen oder mit der Einladung zur Aktion Links versenden. Denn wenn viele Bürgerinnen und Bürger die Verantwortlichen der Stadt ansprechen, wird deine gute Idee eher gehört.

Fazit: Was du für den Klimaschutz tun kannst

Klimaschutz bedeutet nicht Verzicht, sondern macht mit guten Klimaschutzideen, wie Kleidertauschpartys, Baumpatenschaften oder Urban Gardening, sogar Spaß. Ganz besonders motivierend ist Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger mit Gamification, wie sie bei der Klima-Taler App genutzt wird. Klima-Taler sammeln und gegen Prämien eintauschen macht Spaß, Challenges sind spannend und motivierend und lustige Badges für erreichte Ziele steigern die Freude am Erfolg. So kannst du echte Wirkung vor Ort entfalten. Der Klima-Taler zeigt: Klimaschutz geht einfach – und gemeinsam macht er richtig Laune.

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Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen und gemeinsam mit Ihnen die Möglichkeiten eines spielerischen Ansatzes für mehr Klimaschutz in Ihrer Kommune zu entdecken.

Markus Schulz Ansprechpartner Klima-Taler

Markus Schulz
m.schulz@changers.com

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