Stärkung der Bürgerbeteiligung im Klimaschutz

Bürgerbeteiligung im Klimaschutz ist ein wichtiger Schlüssel, um kommunale Klimaziele zu erreichen. Wer wissen will, welche Maßnahmen wirkungsvoll sind, um bürgerschaftliches Engagement im Klimaschutz zu stärken, findet hier Antworten. Dabei geht es um Dialog- und Beteiligungsformate in Präsenz oder digital und wie man beides sinnvoll verknüpft.

Inhaltsverzeichnis

Bürgerbeteiligung im Klimaschutz hat viele Vorteile

Die Bürgerbeteiligung am Klimaschutz zu stärken, zahlt sich für Kommunen auf vielfältige Weise aus. Städte erhalten wertvolle Informationen, wenn Bürgerinnen und Bürger beispielsweise Mobilitätsdaten teilen oder über Apps Rückmeldungen geben. Die Beteiligung der Bevölkerung stellt sicher, dass die kommunale Verkehrs- und Infrastrukturplanung nicht nur bedarfsgerecht, sondern auch umsetzbar ist. Denn wenn die Bürgerinnen und Bürger an den Entscheidungsprozessen beteiligt werden, beschleunigt das die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen, da Projekte auf breitere Unterstützung stoßen.

So können Sie bürgerschaftliches Engagement im Klimaschutz stärken

Apps, Plattformen und andere digitale Tools für mehr Bürgerbeteiligung im Klimaschutz 

Digitale Plattformen verändern die Bürgerbeteiligung am Klimaschutz. Digitale Angebote machen es ganz einfach, klimafreundliches Verhalten in den Alltag zu integrieren. Ein erfolgreiches Beispiel für ein sehr vielseitiges digitales Tool ist die Klima-Taler App, eine Plattform, die Kommunen ein Werkzeug an die Hand gibt, um Klimaschutzmaßnahmen gemeinsam mit der Stadtgesellschaft umzusetzen. Mit vielen guten Gamification Beispielen und automatischer Streckenerfassung von klimafreundlicher Fortbewegung zeigt die App, wie spielerische Ansätze Bürgerbeteiligung an Klimaschutzprojekten stärken können.

Aktuelle Mobilitätsdaten nutzen: Solche digitalen Beteiligungstools funktionieren ohne Aufwand für die Nutzerinnen und Nutzer und setzen auf Motivation durch Gamification. Die Klima-Taler-App macht Mobilität messbar, sie erfasst Radfahren, Zufußgehen oder die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs automatisch und berechnet daraus anonymisiert die eingesparten CO2-Emissionen. Die gesammelten Daten werden kumuliert und damit anonymisiert von teilnehmenden Städten zur Verfügung gestellt. Dadurch erhalten Kommunen Einblicke in reale Mobilitätsmuster ihrer Bevölkerung – etwa welche Wege besonders häufig klimafreundlich zurückgelegt werden oder wo nachhaltige Infrastruktur bereits gut funktioniert, bzw. wo Verbesserungen möglich sind. Digitale Stadtplanung wird so ganz einfach.Sogar große Projekte wie die autofreie Innenstadt oder die 15-Minuten-Stadt können mit digitaler Bürgerbeteiligung einfacher realisiert werden. Bürgerbeteiligung im Klimaschutz entsteht hier ohne physisches Aufeinandertreffen, sondern durch die aktive Mitwirkung vieler Menschen einfach durch die Nutzung der Klima-Taler App.

Mobile Daten

Transparenz und Kommunikation: Um mehr Bürgerbeteiligung im Klimaschutz zu erreichen, ist Kommunikation ein wichtiger Faktor. Transparente, verständliche und kontinuierliche Kommunikation (z. B. über Klimadashboards, Social Media, Bürgerversammlungen oder lokale Kampagnen) ist die Grundlage dafür, dass Beteiligungsformate überhaupt angenommen werden. Ohne gute Kommunikation bleiben selbst gute Beteiligungsangebote wirkungslos.

Klima-Taler Daten-Dashboard

Plattformen und Apps unterstützen die Kommunikation. Beispielsweise bietet die Klima-Taler App die Möglichkeit, Nachrichten und Artikel zu veröffentlichen und sogar Mitteilungen als Push-Notification zu senden, beispielsweise zur Aktivierung für ein Vor-Ort-Beteiligungsformat. Auch für eine transparente Vermittlung der Ziele und Erfolge sind digitale Tools wichtig. Um Klimaziele sichtbar zu machen, eignen sich öffentliche Klimadashboards. Die digitalen Übersichten zeigen verständlich aufbereitet, wo eine Kommune beim Klimaschutz steht und welche Fortschritte bereits erreicht wurden. Das motiviert, sich zu engagieren. Denn wer Entwicklungen nachvollziehen kann, fühlt sich eher eingeladen, selbst aktiv zu werden. Die Klima-Taler App bietet ein Dashboard, das als Banner beispielsweise in die Webseite der Stadt integriert werden kann. So ist es nicht nur für die App-Nutzer sichtbar, sondern auch für alle Bürgerinnen und Bürger.

Dialog- und Beteiligungsformate vor Ort

Beteiligungsformate, die eine reale Präsenz verlangen, sind nicht so niederschwellig wie digitale Tools für den Klimaschutz. Aber sie sind einfacher umzusetzen, wenn die Bürgerbeteiligung auf digitalem Wege schon gut läuft. Um Bürgerbeteiligung in allen Bereichen zu stärken, ist es sinnvoll verschiedene Angebote zu machen:

Bürgerhaushalte für Klimaprojekte: Gibt es ein ganz klar umrissenes Projekt, beispielsweise einen Naschgarten im Stadtpark, kann hierfür ein festes Budget gestellt werden, über dessen Verwendung die Bürgerinnen und Bürger mitentscheiden. Das erhöht die Identifikation mit dem Projekt und damit auch die Akzeptanz und die spätere Nutzung.

Workshops und Bürgerräte: Vor allem bei Klimaschutzprojekten, die nicht für alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen attraktiv sind, bieten sich Beteiligungsformate an, in denen der Entwicklungsprozess zusammen gestaltet werden kann. Dazu gehören moderierte Workshops, in denen gemeinsam konkrete Maßnahmen entwickelt werden. Bürgerforen oder Bürgerräte sind eine besonders strukturierte Form der Bürgerbeteiligung. Sie gehen über offene Workshops hinaus. Zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger erarbeiten repräsentative Empfehlungen zu konkreten Klimafragen. 

Reallabore und Pilotprojekte: Bürgerbeteiligung am Klimaschutz ist auch für die Phase sinnvoll, in der es schon Pläne gibt. Vor der Umsetzung können sogenannte Reallabore als Testphase für neue Mobilitäts- oder Energieprojekte genutzt werden. Sie werden gerne bei konkurrierenden Umsetzungsideen genutzt, um unter Beteiligung der Bevölkerung herauszufinden, was sich in der Praxis besser eignet und was besser angenommen wird. 

Achtung Kinder, langsam fahren

Förderprogramme und Wettbewerbe: Um die Bürgerbeteiligung im Klimaschutz zu stärken, sind auch motivierende Fördermaßnahmen sinnvoll. Dazu gehören Zuschüsse oder Auszeichnungen für nachhaltige Initiativen von Vereinen, Schulen oder Nachbarschaften. Solche Auszeichnungen sind nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger motivierend, die gewonnen haben. Sie machen Leuchtturmprojekte weithin sichtbar und auch andere zu bürgerschaftlichem Engagement im Klimaschutz anregen.

kommunaler Klimaschutz Förderung

Kooperation mit lokalen Initiativen und Unternehmen: Öffentlichkeitsbeteiligung im Klimaschutz wird auch durch einfachere Wege der Zusammenarbeit gestärkt. Um Synergien zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zu nutzen, können Netzwerke aufgebaut werden. Für komplexe Themen wie beispielsweise die Mobilitätswende eignen sich Round Tables (Runde Tische), um die verschiedenen Akteure regelmäßig zusammenzubringen. Solch dialogorientierten Formate können gut mit anderen Beteiligungsangeboten und digitalen Tools kombiniert werden.

Mit Gamification Bürgerbeteiligung am Klimaschutz stärken

Klima-Taler Gamification für mehr Bürgerbeteiligung im Klimaschutz

Um die breite Bevölkerung zu erreichen, muss Klimaschutz Spaß machen statt Verzicht zu predigen. Vor allem wenn es um langfristige Verhaltensänderung geht, sind Motivationshilfen wie Gamification der Schlüssel für mehr Bürgerbeteiligung am Klimaschutz. Gamifizierung wird in Klimaschutz Apps genutzt, um klimafreundliches Verhalten zu bestärken und langfristig zu Verhaltensänderung zu motivieren. Viele gute Beispiele für Gamification gibt es in der Klima-Taler App. Hier erhalten Nutzerinnen und Nutzer für eingespartes CO2 digitale Klima-Taler, die online oder bei lokalen Geschäften oder Einrichtungen eingelöst werden können. Auch spielerische Wettbewerbe mit Ranglisten und die Sichtbarkeit des eigenen klimafreundlichen Verhaltens sind Beispiele für erfolgreiche Gamification.

Die wichtigsten Informationen für mehr Bürgerbeteiligung am Klimaschutz

Bürgerbeteiligung im Klimaschutz erhöht die Akzeptanz, liefert wertvolle Daten und beschleunigt die Umsetzung von Maßnahmen. Digitale Tools wie die Klima-Taler-App ermöglichen niederschwellige Beteiligung, indem sie klimafreundliches Verhalten erfassen, anonymisierte Mobilitätsdaten für die Stadtplanung bereitstellen und durch Gamification zur Teilnahme motivieren. Gleichzeitig bleibt transparente und kontinuierliche Kommunikation, etwa über Klimadashboards oder Push-Notification, entscheidend, damit Beteiligungsangebote überhaupt wahrgenommen werden. Ergänzend stärken Präsenzformate wie Bürgerräte, Workshops oder Reallabore die gemeinsame Entwicklung und Erprobung von Klimaschutzmaßnahmen.

Über 50 Städte und Gemeinden nutzen bereits erfolgreich die Klima-Taler App. Wenn Sie wissen wollen, wie Sie mit der Klima-Taler App die Bürgerbeteiligung im Klimaschutz in Ihrer Kommune nutzen können, sprechen Sie uns gerne an!

Markus Schulz

markus@klima-taler.com

Ich interessiere mich für die Teilnahme meiner Kommune am Klima-Taler Netzwerk

Dieses Formular ist für Vertreter*innen von Kommunen, die für die Teilnahme ihrer Stadt oder Landkreis Informationen benötigen. User bitten wir ihre Fragen über unser Helpdesk support@klima-taler.com zu stellen.  

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